Die Petition gegen die mittlerweile beschlossenen Internet-Sperren wühlte die Medien auf. Nun versuchen auch die Gamer Aufmerksamkeit zu erregen. Dies probieren sie über die Homepage des Bundestags. Eine Petition soll das geplante Verbot sogenannter “Killerspiele” verhindern.
Anfang Juni sprachen Innenminister der deutschen Bundesländer über ein Verbreitungs- und Herstellungs-Verbot. Dieses gilt für Ego-Shooter und andere Action-Spiele. Das umfassende Verbot wurde einstimmig festgelegt. Ziel des Beschlusses ist das Verbot gesetzlich zu verankern.
Kinder und Jugendliche sollen vor nicht altersentsprechenden Inhalten geschützt werden. Die europaweit strengsten Gesetze gelten in Deutschland. Mitte 2008 wurde das Jugendschutzgesetz noch einmal erweitert.
Seit 1. April 2003 versieht die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) Computer- und Videospiele mit eindeutigen, auffälligen Alterskennzeichnungen. Fünf Prozent der im Jahre 2008 geprüften Spiele sind auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten. Sie werden daher mit “Keine Jugendfreigabe” eingestuft.
Diese Kennzeichnung ist ein hoheitlicher Verwaltungsakt durch die Obersten Landesjugendbehörden.
Produkte, die den strengen Kriterien nicht genügen, werden nicht
gekennzeichnet. Sie können demnach von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert werden.
Bisher haben über 16000 Personen die Petition unterzeichnet. Dies kann man auf der Homepage des Deutschen Bundestages tun.
Quelle(n): CHIP
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Mhhh… ich debnke schon, dass das ein oder andere – frei im Internet verfügbare – Spiel, Jugendlichen unter 12 Jahren nicht zur Verfügung gestellt werden sollte.
World of Warcraft aber außen vor.
Zumindest sollten gewisse Webseiten eine Altersverifikation vorschalten, die nicht nur darauf basiert, irgendein Geburtsdatum anzugeben.
Beste Grüße
W.