Wie die italienische Presse La Repubblica berichtet, gibt es bedenken den neuen Film von Oliver Stone Ende Oktober bei den Filmfestspielen in Rom zu zeigen. Man befürchtet, der Film könnte Silvio Berlusconi nicht gefallen. Der italienische Präsident gibt sich gern als Freund des amtierenden amerikanischen Präsidenten George W. Bush.
„W“ zeigt den Aufstieg vom rebellischen Sohn bis zum 49. amerikanischen Präsidenten. Mit Szenen, wie beispielsweise der 26 Jahre alte George W. seinen Vater zu einem Faustduell herausfordert oder wie Bush beim Fernsehen schauen fast an einer Brezel erstickt, wird der Polit-Streifen die Cineasten amüsieren. Stattdessen erhält der von Oliver Stone in nur wenigen Monaten gedrehtem Film seine Premiere bei den Filmfestspielen in London – den The Times BFI London Film Festival am 22. Oktober an der Themse.
Ob es sich bei der Zensur um eine PR Inszenierung seitens Oliver Stone handelt oder tatsächlich die Verantwortlichen in Rom politische Gründe haben sei dahin gestellt. Gezeigt wird der Film so oder so und dürfte nicht nur Polit-Junkies sondern auch herkömmliche Kino-Freunde erheitern.










