Am frühen Morgen bebte die Erde im Südwesten Pakistans. Nach ersten Einschätzungen starben dabei mehr als 160 Menschen. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Opfer noch ansteigen könnte, da viele Menschen unter den Trümmern begraben sind.
In der größten aber am dünnsten besiedelten Provinz Pakistans, Baluchistan, verloren mehr als 15.000 Menschen ihr Obdach. Der Bürgermeister des am schwersten betroffenen Bezirks Ziarat, Dilawar Khan Kakar, sagte: “Wir haben eine Bestätigung über mehr als 160 Tote in verschiedenen Dörfern.” In dem Ort Wam, in dem mehr als 200 Familien wohnten, sei so gut wie jedes Haus zerstört worden, sagte Kakar. Das Beben der Stärke 6,4 überraschte die meisten Menschen um 5.10 Uhr Ortszeit im Schlaf. Das Epizentrum lag etwa 60 Kilometer nordöstlich der Provinzhauptstadt Quetta. Die Nationale Katastrophenschutzbehörde schickte Zelte, Decken und warme Kleidung in die betroffene Region. Auch ein Feldkrankenhaus der Armee stand zum Transport ins Katastrophengebiet bereit.









