Ein gutes halbes Jahr nach ihrer Gesichtstransplantation kann Connie Culp wieder deutlich besser Reden, Riechen und Schmecken. Mittlerweile kann sie sogar schon feste Nahrung zu sich nehmen. Die Amerikanerin trainiert seit ihrer spektakulären Gesichtstransplantation im Dezember 2008 mit Physiotherapeuten und Sprachtrainern. Allmählich stellt sich der Erfolg auch immer deutlicher ein.
Im September 2004 passierte das Unglück. Mit einer Schrotflinte schoss der Mann der damals 46-jährigen ins Gesicht. Erfolglos versuchte er sich anschließend selbst zu töten. Nur sieben Jahre wanderte Culps Ex-Mann für die Tat ins Gefängnis. Für das Opfer begann jedoch ein schreckliches Leben. Die Entstellte wagte sich kaum noch unter Menschen.
Connie Culp erhielt dann im Dezember 2008 das Gesicht einer Spenderin. In einer 22-stündigen Operation bekam die Frau wieder eine Nase, Unterlider, Oberlippe, ein Gebiss mit Schneidezähnen sowie einen Gaumen und verschiedene Drüsen zurück. Weitere Eingriffe folgten. In diesen wurden beispielsweise die Blutgefäße des Spendergesichts mir der Empfängerin verbunden.
Laut “Spiegel” macht die Patientin seit Trainingsbeginn Ende 2008 kontinuierlich Fortschritte. Nach einem halben Jahr spürte Connie Culp offenbar zum ersten Mal wieder ihr Gesicht. Ausserdem gewann sie seit der Operation wieder an Selbstbewusstsein.
Laut einer Quelle aus dem Umfeld der Frau äußerte sich “Spiegel” zufolge:
“Connie freut sich darauf, ihr Sozialleben wieder aufzubauen. Sie will auch anderen helfen, die ähnlich entstellt wurden.” Weiterhin bereitet ihr aber das Bewegen von Unterlidern und Oberlippe noch Probleme.
Mit einer Pressekonferenz wandte sich die mutige Frau im Mai 2009 an die Öffentlichkeit. Darin warb sie um mehr Verständnis für Menschen mit entstellten Gesichtszügen.
Quelle(n): Web.de
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Die sieht aus wie aus einem horrorfilm
Naja, das sieht ja echt….einerseits sehr gut.Die OP scheint also gut gelaufen.Aber wie diese Frau vorher aussah…oh Mann!