Bei mehr als 70 Stundenkilometern kam der Berliner in der Abfahrt vom Kleinen Sankt Bernhard zu Fall. Dabei erlitt er eine Gehirnerschütterung und einen Jochbeinbruch.
Bei der 16. Etappe der Tour de France bot sich dem dicht hinter Jens Voigt fahrenden Rolf Aldag ein Bild des Grauens. Der 37-jährige Saxo-Bank-Fahrer rutschte mit seinem Rad weg. Etwa 30 Kilometer vor dem Ziel Bourg-Saint-Maurice knallte er dann mit großer Wucht auf den Asphalt. Voigt lag nach seinem schweren Sturz reglos auf dem Asphalt. Er hatte die Augen geschlossen und blutete aus dem Kopf. Aldag berichtete, dass sie es aus dem Auto sahen.
Laut des zuständigen Tour-Arztes war Voigt direkt nach dem schlimmen Crash ohnmächtig. Jedoch kam er schnell wieder zu Bewusstsein und bewegte sich.
Mit dem Helikopter flog man Voigt nach Grenoble ins Krankenhaus. Die Diagnose folgte dann am späten Abend. Die Nacht musste der Radprofi auf der Intensivstation verbringen.
Der schlimme Unfall des Berliners löste gestern Abend Entsetzen bei den Teamchefs und Radprofis aus. Columbia-Sportdirektor Aldag sagte dazu: “Wenn man seine Familie und seine Kinder kennt, dann leidet man ganz besonders mit.”
Quelle(n): ZEIT ONLINE
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Das Foto von Vogt erinnert mich irgendwie an eine längst ausgestorbene Rasse – die Neadertaler. Oder sind sie das gar nicht ?