Beim Tod von Michael Jackson spielte der Kardiologe Conrad Murray eine entscheidende Rolle. Dies glaubt zumindest die Polizei. Der Privatarzt soll dem US-Sänger doch das Narkosemittel Propofol verabreicht haben.
Unmittelbar vor seinem Tod gab er Jackson das tödiche Medikament, an dem der Pop-Star letztendlich starb. Die Polizei von Los Angeles soll das nun herausgefunden haben. Unter Berufung auf Justizkreise berichtete dies der US-Nachrichtensender CNN. Immer mehr gerät der Kardiologe unter Verdacht, für den Tod des “King og Pop” verantwortlich zu sein. Den Angaben zufolge gab ihm Murray im Zeitraum von 24 vor dem Tod seines Patienten das Narkosemittel.
Zu dem Bericht wollte sich der Anwalt des Kardiologen jedoch nicht äußern. Sein Mandant verschrieb oder verabreichte nichts, was den Tod des Sängers auslöste. Dies sagte der Anwalt allerdings noch in früheren Interviews.
Die Droge Propofol wird für gewöhnlich bei Operationen oder Untersuchungen als Infusion unter EKG-Kontrolle im Krankenhaus angewendet. Zur Todesursache des Stars steht sie im Mittelpunkt der Ermittlungen. Am 25. Juni erlitt Jackson in seinem Haus plötzlich einen Herzstillstand. Sein Arzt Murray war bei ihm. Er konnte ihn jedoch nicht wiederbeleben.
In der Villa des Musikers fand die Polizei zahlreiche Medikamente. Darunter auch das Propofol. An seinem Körper fand man nach Jackos Tod die Einstichstellen. Sie deuteten auf intravenöse Verabreichung von Medikamenten oder Drogen hin. Experten bezeichneten nach Angaben des Senders ABC die Menge der Medikamente als “absolut erstaunlich”. Der Mediziner Richard Bradley aus Houston sagte
dazu: “Das ist in jedem Fall genug, um einen ganzen Schwarm Zombies umzuhauen.”
Bei den Ermittlungen zum Tod des Künstlers wird der 51-Jährige Murray offiziell als Verdächtiger geführt. Derzeit liegt jedoch noch keine Anklage vor. In der vorigen Woche beschlagnahmte man bei zwei Durchsuchungen in der Praxis des Arztes und eines Lagerraums im texanischen Houston zahlreiche Unterlagen. Darunter befand sich eine Adressendatei und eine Computerfestplatte sowie Rezepte, Medikamente und Rechnungen.
Ende dieser Woche wird mit dem endgültigen Ergebnis der Autopsie gerechnet. Es ist fast sicher, dass die Ermittler als Todesursache ein Verbrechen feststellen. Unter Hinweis auf die bisherigen Befunde berichtete dies kürzlich der Internetdienst tmz.com
Quelle(n): FinanzNachrichten.de
Bild(er): (c) Wikimedia, Nitro101 @ flickr.com
Thumbnail: (c) amcdj @ flickr.com










Kann ich auch nicht glauben
Ach was, das war doch alles ganz anders. Habt Ihr etwa noch nix von der Wachsfiguren-Verschwörung gehört? Echt krass, wenn das stimmte