Seit einer Woche wird der 28-jährige Maxim Beck aus Trier vermisst. Er wollte nach Dresden reisen. Allerdings kam er dort nie an. Der Mann verschwand spurlos. Die Polizei setzt jedoch die Suche nach dem Anglistik-Studenten weiter fort. Für heute nahmen sich die Beamten Waldwege und unwegsames Gelände zum durchforsten vor. Der Grund dafür ist die Vermutung, dass Beck mit dem Mountain-Bike unterwegs war. Für die Suche sollen auch Polizeihunde und ein Polizeihubschrauber eingesetzt werden. Voraussichtlich dauern die Maßnahmen nach Einschätzung der Beamten noch bis in den Nachmittag an. Am Dienstag flog bereits ein Polizeihubschrauber alle möglichen Anfahrtsstrecken zum Flughafen Hahn ab. Leider ohne Ergebnis.
Am Mittwochnachmittag teilte die Polizei mit, dass es bislang keine Hinweise über den Verbleib des Mannes gibt. Am vergangenen Donnerstag wollte der Anglistik-Student der Universität Trier seine Eltern in Dresden besuchen. Er kam dort aber nie an. Nach Angaben eines Sprechers ermittelt die Sonderkommission in “alle Richtungen”. Auch ein Verbrechen wird nicht ausgeschlossen.
Maxim Beck wollte am 30. Juli vom Hunsrück-Flughafen Frankfurt Hahn nach Berlin fliegen. Von dort aus wollte er dann mit dem Bus nach Dresden reisen. Nach Angaben der Polizei trat der 28-jährige den Flug aber nie an.
Die 30-köpfige Sonderkommission “Maxim” konzentrierte sich bei ihren Ermittlungen am Mittwoch auf das Umfeld des Studenten. Unterlagen in der Wohnung wurden ausgewertet sowie Kommilitonen und Freunde befragt. Mittlerweile meldeten sich jedoch aus dem Bekannten- und Freundeskreis des Studenten einige Personen, die Auskünfte gaben. Dies teilte die Polizei mit. Allerdings ergaben sich daraus aber keine konkreten Hinweise auf den Aufenthaltsort des Studenten. Der Sprecher sagte weiterhin, dass der junge Mann offensichtlich sehr zurückhaltend lebte.
Der Student wohnte seit 2003 in Trier. Am Abend vor dem geplanten Flug
versuchte er noch, telefonisch seine Eltern zu erreichen. Die Eltern riefen jedoch später zurück. Allerdings erreichten sie ihren Sohn dann schon nicht mehr.
Vor gut zwei Jahren verschwand in Trier die Studentin Tanja Gräff spurlos. An der Fachhochschule Trier besuchte die 21-jährige damals ein Sommerfest. Danach kam sie nicht mehr nach Hause. Ihr Fall ist noch immer ungelöst.
Quelle(n): Hamburger Abendblatt
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Maxim Beck: Straftat vorgetäuscht?
Diese -Groß- Zeile war am SA/SO. 10./11. Oktober 2009 im Trierischen Volksfreund zu lesen. Ein mir bekannter Bundeswehr Offizier a. D., den ich einige Tage nach dem v.g. Beitrag traf, fragte ich ihn: “Was hälts du von der Sache Maxim Beck?”, sofort sprudelte es aus ihm heraus, “den sollte man doch … der hat das doch alles nur vorgetäuscht! Meine Antwort darauf, “der Maxim Beck hat sich also selbst einfach spurlos sechs Wochen lang versteckt? Ohne Aufklärung ist eine derartige Darstellung “Straftat vorgetäuscht?” im TV, auch mit Fragezeichen, verwerflich. Verantwortlich für solche Beiträge ist die Staatsanwaltschaft Trier. Ich wiederhole, in Trier ist alles möglich. Der Junge Pascal den man auf einer Müllhalde suchte und nie fand, ist Auslöser dieses Kommentars. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es für die Staatsanwaltschaft Trier mal Böse enden wird! Der Beitrag “Tanja Gräff” vom 04.06.2009 im Trierischen Volksfreund “Kein Licht im Dunkeln” steht Pate.