Giftpflanzen statt Rucola im Salat

Verfasst von vor 2 Jahre, 6 Monatn am 14. August 2009 und abgelegt unter Allgemeines, Kurioses. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Rucola2,-GärtnerinMehrere Lebensmittelketten nahmen jetzt den deutschen Rucola-Salat aus dem Sortiment. In einer Packung Rucola-Salat aus einem Supermarkt fanden Kontrolleure nämlich Giftpflanzen.

Rucola hat fast die gleichen Blätter wie das giftige “Gemeine Greis- oder Kreuzkraut”.

Bis auf weiteres verkaufen die Filialen von Kaiser´s Tengelmann und die Edeka-Gruppe keinen Rucola-Salat mehr aus deutschem Anbau. Am Donnerstag bestätigten die Unternehemen einen entsprechenden Bericht der “Allgemeinen Zeitung” (Mainz/Freizeitausgabe).
Dagegen wird Rucola bei bei Rewe zunächst weiter verkauft. Ein Sprecher in Köln sagte dazu: “Unser Kontrollsystem ist sehr gut.”

Vor allem davon betroffen sind von der Reaktion der Lebensmittelmärkte die Salatbauern in Rheinland-Pfalz. Auf einer Fläche von rund 360 Hektar wird dort der Großteil des deutschen Rucola angebaut. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Pfalz.

Bisher deckten Lebensmittelkontrolleure in Niedersachsen jedoch keine weiteren Verunreinigungen auf. In Landkreisen und Städten wurden Packungen mit Rucola-Salat gekauft Rucola2,-monamabiche,und untersucht. Die Kontrolleure entdeckten dabei keine weiteren schädlichen Kräuter. Dies teilte am Donnerstag das Agrarministerium in Hannover mit.
Ein Verbraucher gab an, in einer Packung Rucola-Salat die Blätter des giftigen Krautes “Senecio vulgaris” entdeckt zu haben.
Vorsorglich nahmen daraufhin die zur Edeka-Gruppe zählenden Supermarkt-Discounter Netto und Plus den Rucola bundesweit aus dem Sortiment.

Quelle(n): FOCUS Online
Bild(er): (c) Gärtnerin,- monamabiche @ flickr.com
Thumbnail: (c) Patassini Alessandro @ flickr.com

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