Viagra – was ist das überhaupt?

Verfasst von Andres vor 7 Monate am 3. Februar 2010 und abgelegt unter Erotik. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Der Wirkstoff bei Viagra ist Sildenafil. Diesen setzt man zur Behandlung von männlicher Impotenz ein, welche auch unter der Bezeichnung „erektile Dysfunktion“ bekannt ist.

Wer sich entscheidet, Marken Viagra zu bestellen, hat dabei die Wahl zwischen den Produkten, Viagra 50mg oder Viagra 100mg, und zwischen 5 bis 60 Viagra Pillen.

Die Tablette sollte etwa eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die Wirkung des Viagra Inhaltsstoffes Sildenafil tritt dabei nach ca. 30-45 Minuten ein und hält bis zu fünf Stunden.

Viagra wurde vom Pharmaunternehmen Pfizer entwickelt und vermarktet. Für viele Menschen verbesserte Viagra seit der Einführung im März 1998 das Liebesleben und gilt als sicher in der Anwendung. Viagra schützt jedoch nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Ebenso ungeeignet ist Viagra zur Empfängnisverhütung. Dank Viagra sind Erektionsstörungen kein Tabu-Thema mehr. Zudem können Männer aller Altersgruppen das Medikament einnehmen.

Die Ursache von Impotenz kann viele Gründe haben. Bei Männern ab 50 Jahren sind es meistens Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Arteriosklerose. Für diese Erkrankungen ist die Impotenz ein wichtiges Frühwarnzeichen, die auf jeden Fall behandelt werden sollten. In etwa 20 Prozent der der Fälle ist die Impotenz allerdings psychisch bedingt. Am meisten betroffen ist dabei die Altersgruppe bis 35 Jahre. Abhilfe des Problems schafft hier die Potenzpille Viagra. Die Erektion des Penis beruht auf einen raschen Bluteinstrom in den Schwellkörper. Dazu erweitern sich die Arterien. Dies ist aber nur möglich, wenn die umliegende Muskulatur erschlafft.

Bei sexueller Stimulation mit Viagra wird der Botenstoff Stickstoffmonoxid freigesetzt. Dieser wiederum aktiviert das cGMP, einen zweiten Botenstoff. Erst durch diesen Botenstoff erschlaffen die Muskelzellen im Schwellkörper. Damit wird der Bluteinstrom und die anschließende Erektion ermöglicht. Um die Erektion zu beenden wird cGMP über das Enzym PDE-5 wieder abgebaut. Sildenafil ist ein PDE-5-Hemmer. Es blockiert das PDE-5 – Enzym. Dadurch bleibt mehr cGMP im Umlauf. Die Muskelentspannung verstärkt sich und verbessert somit die Erektion. Aufgrund dieses Mechanismus wirkt der Viagra-Wirkstoff nur bei sexuell erregten Männern. Sildenafil besitzt keine luststeigernde Wirkung und kann deshalb keine Erektion erzwingen. Viagra ist eine gute Möglichkeit, Abhilfe gegen Impotenz zu schaffen. Der Effekt tritt jedoch nur dann ein, wenn eine zufriedenstellende sexuelle Stimulation vorhanden ist.

Jeder Mensch spricht allerdings unterschiedlich auf Medikamente an. Manchmal reagiert der Körper auch allergisch darauf. Daher können sie, müssen aber nicht zwangsläufig auftreten. Sollte man allerdings Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, muss sofort ein Arzt oder Apotheker informiert werden. Eine Auflistung der bekannten und wichtigsten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen und Sehstörungen (gelegentlich), Hautrötung mit Hitzegefühl, Überreizbarkeit des Magens (Völlegefühl, Magendruck) sowie Beeinträchtigungen der Reaktion (z. B. im Straßenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen).

Zudem ist das Medikament ungeeignet für Personen mit niedrigem Blutdruck und erblich bedingten Erkrankungen der Netzhaut oder des Auges sowie bei zusätzlicher Behandlung mit weiteren potenzfördernden Medikamenten. Ebenso darf das Medikament bei schweren Herz,- und Kreislauferkrankungen wie auch einer schweren Leberfunktionsstörung nicht eingenommen werden. Vorsicht geboten ist bei Patienten, die zu Dauererektion neigen oder deren Penis anatomisch deformiert ist. Aufpassen sollte man auch bei Magen,- Darm – Geschwüren.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist das Medikament ebenso ungeeignet und überdies verboten.

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