Nicht immer geht es so zu, wie man will. Um politische Ziele durchzusetzen bedarf es manchmal auch härterer Maßnahmen und man muss die Ellenbogen einsetzen. Das nahm Vitali Klitschko wohl zu wörtlich. Der Boxer wurde nämlich vor Kurzem im ukrainischen Parlament in eine Rangelei verwickelt.
Bei dieser Sitzung ging es um ein neues Anti-Korruptions-Gesetz. Es soll unter anderem den Verkauf von staatlichen Immobilien regeln. Doch nicht jeder war mit dieser Entscheidung zufrieden und wurde rabiat. Sogar Klitschko bekam einen Schlag ab. Seine Partei bildet in der Politik der Ukraine eine Art Opposition. Diese wirft ihren politischen Gegnern vor, Grundstücke unter Wert zu verkaufen. Doch damit nicht genug. Sinn der Sache ist es, sie so an Freunde weiterzugeben und Geld unter der
Hand einzustreichen.
Klitschkos Parteifreunde und auch der Boxer selbst blockierten daher die Sitzung. Damit machten alle auf die Sachlage aufmerksam. Trotzdem kam es zu keiner vernünftigen Lösungssuche. Beide Seiten gingen dahingegen mit Fäusten aufeinander los, anstatt die Sache verbal zu klären. Kurz darauf brach man die Sitzung schließlich ab. Diese soll aber so schnell wie möglich fortgesetzt werden.
Quelle(n): promiflash.de
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