Es war ein ganz normaler Tag in Bagdad. Morgens versammelten sich die Tagelöhner auf dem Markt im Stadtteil Al-Adhamija. Auf einmal zerriss eine Autobombe ein Fahrzeug neben einem Imbiss. Die Passanten liefen sofort zu den Verletzten. Plötzlich gab es noch eine schreckliche Explosion. Ein zweiter Selbstmordattentäter zündete seinen Sprengstoffgürtel. Es starben 30 Menschen und 68 wurden verletzt.
Man sollte meinen, dass dies schon genug Grausamkeit für diesen Tag war. Aber auch in der Provinz Dijala starben Menschen bei einem Selbstmordanschlag. Das Unverständliche daran ist, dass es sich bei der Attentäterin um ein erst 13-jähriges irakisches Mädchen handelte. Augenzeugen berichteten, dass außer dem Mädchen auch vier Kämpfer der Bürgerwehr und drei Zivilisten starben. Acht Menschen erlitten Verletzungen.
Die US-Armee hat bereits Irakerinnen rekrutiert, die bei verdächtigen Frauen unter deren Gewändern nach Bomben suchen sollen. Dies wurde notwendig, da sich besonders viele Frauen für die Attentate der al-Qaida zur Verfügung stellen.
Quelle: dpa
Bild: wikipedia









