Gus kämpfte gegen Krebs

Verfasst von vor 3 Jahre, 3 Monatn am 11. November 2008 und abgelegt unter Kurioses. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Gus, ein neunjähriger chinesischer Schopfhund wuchs unter erbärmlichsten Bedingungen auf. Man hielt ihn in einem kleinen Lattenverschlag einer Garage regelrecht gefangen. Das Martyrium des Hundes schien ein Ende zu haben, als ihn eine Familie aus Gulfport, Florida befreite.

Obwohl sich die neue Besitzerin, Jeanenne Teed, gut um den Hund kümmerte, verlor er aufgrund eines Hauttumors ein Bein. Bei einem Straßenkampf mit einem Kater, verlor der gepeinigte Hund dazu noch ein Auge. Mit nur drei Beinen, einem Auge und rassebedingt kaum Fell, kürt man ihn in diesem Sommer zum hässlichsten Hund der Welt. Auf der Sonoma-Marin Messe in Kalifornien überzeugt er noch mit heraushängender Zunge und seiner seltsame Kopfform. Mit den 500 Dollar Preisgeld wollte die Besitzerin gemeinsam mit ihren Hund gegen dessen Krebsleiden kämpfen und Gus eine Strahlentherapie bezahlen. Jetzt ist Gus tot. Er verlor den Kampf gegen den Krebs.

Quelle(n): Spiegel
Bild(er): (c) bluespf42 @ flickr.com

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