Am Donnerstag den 19. November kommt die Bestseller-Verfilmung “Tannöd” mit Julia Jentsch und Monica Bleibtreu in die Kinos.
“Es ist eine Geschichte über das Böse, das immer wieder geschehen kann”, sagt Regisseurin Bettina Oberli über ihren Film.
Der nach einer wahren Begebenheit gedrehte Streifen erzählt vom “Mordhof” tief in der bayrischen Provinz. Hier wurde die fünfköpfige Bauernfamile Danner und deren Magd Marie bestialisch erschlagen. Der Mörder ist allerdings immer noch nicht gefasst. Die Dorfgemeinschaft sucht dabei ihr Heil im Schweigen und Verdrängen. Nur Maries Schwester Traudl gibt keine Ruhe mit ihren Verdächtigungen und Beschuldigungen.
So ist sie es auch, die Kathrin immer wieder mit der alten Geschichte bedrängt. Kathrin ist die Tochter der ermordeten Bauersfrau Danner. Sie wurde von
ihrer Mutter in ein Heim abgegeben und kam gerade erst im Dorf an. Kathrin reiste eigentlich nur zur Beerdigung ihrer Mutter an und um deren Nachlass zu regeln. Traudl lässt ihr aber keine Ruhe. Sie konfrontiert sie immer wieder mit den Morden und der Geschichte der Danners. Als Kathrin anfängt Fragen zu stellen, reagieren die meisten Dorfbewohner abweisend oder sogar feindselig.
Im Deutschland der 1950er Jahre sollte die Vergangenheit eben besser ruhen.
Quelle(n): focus.de
Bild(er): (c) wikipedia
Thumbnail: (c) wikipedia









