Ein Märchen, viel Gesang und handgezeichnete Bilder. Walt Disney kehrt mit seinem neuen Film zum klassischen Zeichentrick zurück.
„Küss den Frosch“ ist das erste handgezeichnete Werk seit fünf Jahren. Ein wenig bemüht wirkt diese Besinnung auf alte Techniken schon. Dennoch trifft das knallbunte Abenteuer weitgehend den richtigen Ton und wird wahrscheinlich die Herzen seiner kleinen und großen Zuschauer gewinnen.
Im New Orleans um 1900 träumt Tiana von einem eigenen Restaurant. Jeden erkellnerten Penny spart sie für ihren Traum. Auf der Kostümparty ihrer reichen Freundin hüpf ein Frosch zu ihr. „Küss mich und ich werde zum Prinzen“, bietet er Tiana an.
Der Kuss verwandelt den Frosch nicht in den Prinz Naveen, sondern Tiana in einen Frosch. So stelle sich das Tiana allerdings nicht vor. Jetzt kann nur noch die alte Mama Odie mit ihrem Voodoo-Zauber helfen. Gemeinsam hüpfen die beiden tief in die Sümpfe Louisianas…
Das Märchen wurde mit viel Charme und Energie umgesetzt. „Küss den Frosch“ wird den
kleinen Kinogänger eine uneingeschränkte Freunde sein. Und die Großen dürfen sich ein bisschen nostalgisch an frühere Leinwanderlebnisse erinnert fühlen. Ein zweiter „König der Löwen“ ist „Küss den Frosch“ jedoch nicht. Allerdings ist es ein bezauberndes und altmodisches Gegenstück zu all den computergenerierten Animationshelden.
Quelle(n): videothek.us
Bild(er): (c) andycastro@flickr.de, disneyexlusiveonline@flickr.de
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