Brigitte Wittig gewann im Sattel der erst 7-jährigen Stute „Blind Date“ das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL. Mit tollen Bewegungen und Ausstrahlung meisterten die Beiden jede der Lektionen der Finalprüfung erstklassig. Mit 77,25 Prozent holte sich das Paar überlegen den Titel und ließ sich vom begeisterten Frankfurter Publikum feiern.
Auf diesen Erfolg musste Brigitte Wittig lange warten. In den vergangenen 15 Jahren qualifizierte sie mit Ehemann Wolfram Wittig immerhin zehn Pferde für das Finale des NÜRNBERGER BURG-POKAL. Ein Sieg war ihr bisher aber vergönnt geblieben. Doch nun ist die Freunde gleich doppelt so groß. „Blind Date“ ist nämlich zu 50 Prozent ein eigenes Zuchtprodukt. Sie stammt von „Breitling W“ ab. Dieser errang unter Eheman Wolfram Wittig bereits zahlreiche Erfolge im Grand Prix Sport.
Hoch zu bewerten ist dieser Erfolg auch, weil „Bind Date“ mit sieben Jahren zu den jüngsten Finalisten gehörte. Die Reiterin gestand, dass Frankfurt erst ihr viertes Turnier war. Sieben Starts und sieben Siege lautet die bisherige Turnierbilanz der Stute. „Blind Date“ ist in der Szene keine Unbekannte. Bereits 5-jährig sorgte sie bei der Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde für Furore. Mit ihrem schier grenzenlosen Bewegungspotential zog „Blind Date“ Zuschauer und Preisrichter gleichermaßen in ihren Bann.
Platz zwei in der Finalprüfung ging an Fabienne Lütkemeier mit ihrem 9-jährigen Wallach „D´Agostino“. Als letzte Starterin erhielt die 20-jährige U-21 Europameisterin 75,65 Prozent. Das Paar sicherte sich im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve das Finalticket. Dritter wurde Markus Gribbe mit dem Zuchthengst „Farewell III“. Der ehemalige Bundeschampion von der Hengststation Klatte erhielt für seine Vorstellung 72,75 Prozent.
Eine Sonderwertung gab es für Sitz und Einwirkung und für das Rückwärtsrichten. Diesen Stilpreis teilten sich in diesem Jahr Lokalmatadorin Dorothee Schneider mit „Diva Royal“ und Jessica Werndl mit „Renommee“. Die Sonderwertung zum Rückwärtsrichen gewann Uta Gräfe mit „Le Noir“.
Der NÜRNBERGER BURG-POKAL gilt als Sprungbrett in den internationalen Spitzensport. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben bis neunjährige Pferde. Ausgetragen wurde das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Pix St. Georges Special. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St. Georges und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.
Quelle(n): nuernbergerburgpokal.de
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