Mit fast 35 Prozent Marktanteil startete “Deutschland sucht den Superstar” so erfolgreich wie noch nie.
Zum Beginn der neuen “Superstar”-Suche am 06. Januar versprach Moderator Marco Schreyl Großes.
Dieses Jahr ist das Casting das Größte in der Geschichte von “DSDS”. Ausserdem ist der anstehende Recall wohl auch der heißeste. Der findet diesmal nämlich in der Karibik statt. Weiterhin erklärte Schreyl, dass die Teilnehmer dieser Staffel so gut wie noch nie sein müssen.
Allerdings lässt sich nur mit Gesangstalenten alleine keine Quote machen. Dessen ist sich RTL auch durchaus bewusst, wie sich in der ersten Sendung zeigte. Größtenteils wartete sie daher mit ausschließlich talentfreien Kandidaten auf.
Hierbei durfte sich die TV-Nation also beispielsweise über die 20-jährige Isabel aus München kaputt lachen. Trotz ihres iPod´s im Ohr, traf die angehende Frisörin keinen einzigen Ton beim Vorsingen.
Dieter Bohlen fand ihre Darbietung sogar so schlecht, dass er das böse S-Wort aussprach. Zur Strafe fütterte er daraufhin aber das Sparschwein mit mehreren Euromünzen.
Im Laufe der Sendung bekam das Sparschwein allerdings noch mehr Münzen dazu.
Auch der 19-jährige Marcel aus Bonn erfuhr am eigenen Leib, wie es ist, von Dieter vor einem Millionenpublikum vorgeführt zu werden.
Er wurde von “RTL” als “Pipi-Kandidat” bezeichnet. Seine Hosen wiesen nämlich einen dunklen Fleck auf.
Bohlen lästerte daraufhin: “Wir hatten ja schon viel. Dass sich aber jemand in
die Hose pinkelt, nicht.”
Zielsicher griff sich der Sender aus insgesamt 34.420 Bewerbern diejenigen heraus, die das höchste Fremdschäm-Potenzial bieten.
Damit erreichte “RTL” auch den gewünschten Erfolg in der relevanten Zielgruppe.
Trotzdem bekam man als Zuschauer zuweilen das Gefühl, Zeuge einer großen Freak-Show zu sein.
www.rtl.de/cms/unterhaltung/superstar.html
Quelle(n): Gala.de
Bild(er): (c) RTL / Stefan Gregorowius
Thumbnail: (c) RTL









