„Electronic Arts“ spendiert erstmals Wii-Spielern ein eigenständiges „Need for Speed“-Spiel. „Nitro“ orientiert sich an den Ursprüngen der Kultserie. Heiße Verfolgungsjagden mit der Polizei sind inklusive.
Realismus darf man von „Need for Speed – Nitro“ jedoch nicht erwarten. Man donnert einfach darauf los. Unter den 30 Autos im Fuhrpark befinden sich Supersportwagen, wie etwa den Audi R8. Aber auch lahme Gurken wie VW Bus und Käfer sowie Ente sind dabei. Eine individuelle Lackierung des Wagens ist kein Problem. Das Fahrverhalten ist allerdings fast immer identisch. Ganz egal, ob man nun die Ente oder einen Porsche lenkt. Hier wurde definitiv Potenzial verschenkt.
Der Schlüssel zum Sieg sind gekonnte Kurvendrifts und geschickter Einsatz der Nitro-Einspritzung. Mit dieser „Einspritzung“ dreht man sogar schon verloren geglaubte Rennen. Doch diese wahnwitzige Geschwindigkeit führt zu trägerem Lenkverhalten und Tunnelblick. Mit Verfolgungsfahrten im Windschatten des Vordermanns und mit Drifts füllt man den Nitro-Vorrat wieder auf.
Fazit, unkomplizierte Rennen fahren dazu Gas geben und Spaß haben. Das ist „Need for Speed – Nitro“. Zudem sorgen die vielen Rennmodi für Abwechslung. Allerdings nutzen die computergesteuerten Fahrer
auch kleinste Fahrfehler schamlos aus. Das ist nicht wirklich einsteigerfreundlich. Des weiteren lassen sich die Wagen nur optisch und nicht technisch aufmotzen.
Quelle(n): computerbild.de
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