Bis 2012 will Griechenland die Eu-Defizitgrenze wieder erreichen.
Griechenland gelobte nun nach harter Kritik der EU-Kommission an seiner Haushaltspolitik strenge Etatdisziplin.
Das Land will die Neuschulden bis Ende 2012 wieder unter drei Prozent des Bruttosozialprodukts drücken.
Der griechische Finanzminister Giorgos Papakonstantinou äußerte gegenüber dem “Handelsblatt”: Wir werden bis Ende 2012 den Fehlbetrag unter drei Prozent vom Bruttosozialprodukt drücken. Die Regierung in Athen rechnete das noch einmal genau nach. Die errechneten Daten sind nun eine solide Basis für den Defizitabbau der kommenden Jahre.” Der Finanzminister versicherte, dass das von ihm zuletzt genannte Defizit von 12,7 Prozent für 2009 korrekt ist.
Vor Weihnachten wurde Griechenland von einer schweren Finanzkrise erschüttert. Wegen der Stabilität des Euro steht das Land seit Anfang Dezember auch unter verstärkter Aufsicht der EU.
Die griechische Regierung muß der EU-Kommission noch im Januar ihre Pläne für eine Stabilisierung der Finanzen vorlegen.
Unterdessen sprach sich der Bund der Steuerzahler gegen mögliche Hilfen für Griechenland aus.
Verbandsgeschäftsführer Reiner Holznagel sagte dem “Handelsblatt Online” am Dienstag: “Spekulationen über Solidarpakete oder EU-Hilfen für Staaten, welche aufgrund der Finanzkrise massive Schwierigkeiten in ihren öffentlichen Haushalten haben, müssen beendet werden. Eine Haftung der deutschen Steuerzahler darf es nicht geben.”
Quelle(n): donaukurier.de
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