Horst zog nur wegen Carlos und Harlad nach weniger als 24 Stunden aus. Sein Nachfolger heißt jetzt Tobias.
Für Tätowierer Horst ist „Big Brother“ schon nach einem Tag vorbei. Der 41-Jährige entschied sich für einen freiwilligen Auszug aus dem Wohncontainer. In seiner Begründung sagte er, dass sein Auszug keine persönlichen Gründe hat. Er ist in das Haus gegangen um abzuschalten und Spaß zu haben. Die permanente Konfrontation mit dem Thema HIV passt für ihn einfach nicht in das Konzept.
Das schwule Paar Carlos und Harald kam am Montagabend mit den anderen zehn Kandidaten in das Kölner Haus. Die Beiden informierten die anderen Mitbewohner auch sehr bald über ihre Erkrankung. Jörg Litwinschuh kritisierte die Auszugs-Entscheidung von Horst. Dazu erklärte der Pressesprecher der Deutschen Aids-Hilfe, dass HIV-Positive in unserer Gesellschaft immer noch stigmatisiert und diskriminiert werden. Die Deutsche Aids-Hilfe begrüßt ausdrücklich die Teilnahme des schwulen Paares an der Show. Beide zeigen so eindrucksvoll, dass man mit HIV selbstbestimmt leben kann und alle sozialen Alltagskontakte möglich sind. Dadurch helfen die beiden Männer, Vorurteile und unbegründete Ängste gegenüber HIV-Positiven abzubauen.
Mittlerweile kam ein Nachrücker für Horst in den Container. Der 29-jährige Tobias aus Aschaffenburg zog zu Carlos, Harald und Co. ins Haus. Der gelernte Kfz-Mechaniker ist seit einer Woche von der Außenwelt abgeschnitten. Er hat daher keine Ahnung was bisher im “Big-Brother”-Haus passierte.
Quelle(n): bz-berlin.de
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ich habe bb seit dem ablauf der ersten staffel nicht mehr gesehen. damals studierte ich psychologie, fand es als experiment interessant, obwohl es in der öffentlichkeit besonders vorab sehr negativ gesehen wurde. durch einen zufall bin ich am tag des einzugs zur 10. staffel wieder bei bb gelandet, um zunächst mehr beiläufig und sporadisch die sendungen zu verfolgen. ich kann nicht beurteilen, was sich in den letzten staffeln im haus abgespielt hat, doch bin ich mittlerweile mehr als entsetzt, was sich vor den kameras abspielt.
als psychologe würde ich spätestens morgen mit allen bewohnern – auch mit dem dann rausgewählten – eine “krisensitzung” einberufen, um über den weiteren umgang miteinander zu reden. die bewohner leben zwar in einem künstlichen umfeld, nehmen die erlebten erfahrungen aber in ihre realität mit zurück. es kann nicht im interesse des senders liegen, dass vor unseren augen für die quote eine straftat begangen wird, wobei diese auch noch von einem dort anwesenden kollegen gedeckt/toleriert und durch eine tendenziöse und wertende gesprächsleitung(ein absoluter anfängerfehler oder die bewusste manipulation eines psychologen), noch befeuert wird.
es ist dabei vollkommen unerheblich, welche person hier opfer von gewalt wird. bei einem physischen gewaltdelikt sagt sich der richter auch nicht, dass dieses oder jene opfer aber mal ‘ne abreibung verdient habe. bei dem was sich dort abspielt handelt es sich um mobbing und nichts anderem. eine kleine gruppe organisert sich, wie wilde hunde im rudel hetzen sie arbeitsteilig ihr opfer. jeder einzelne bringt seine jagdinstinkte und fähigkeiten mit ein, bis der gejagde zusammenbricht. soll es zu diesem punkt kommen? ist dieser zusammenbruch unter der aufsicht eines psychologens gewollt?
das von einigen hier zitierte “entertainment-potential” dieser hetzjagd macht mir angst. es geht dabei um reale menschen, keine fiktiven darsteller, die nach ihrer rauswahl die rolle ablegen.