Nach der Spekulation ist es jetzt Gewiss. Die Hacker-Attacke auf Google hat ihren Ursprung innerhalb der chinesischen Regierung. Damit verdichten sich die Fakten, dass China massive Industriespionage betreibt. Als Konsequenz will sich Google der Zensur nicht länger beugen und nimmt eine Verdrängung aus China in Kauf. Menschenrechtsorganisationen begrüssen diesen Schritt.
Google machte am Dienstag die Hacker-Attacke auf seine Systeme öffentlich bekannt. Medienberichten zufolge sind insgesamt 33 amerikanische Firmen davon betroffen. Neben Google wurden Adobe und Yahoo sowie Symantec angegriffen. Die Angreifer haben es auf wichtige Quellcodes von Programmen abgesehen.
Die chinesische Regierung äusserte sich bisher nicht zu den Vorwürfen der Hacker-Angriffe. Ein hoher Beamter des Staatsrats sagte laut Nachrichtenagentur „Xinhua“, dass die Regierung nach mehr Informationen über die Rückzugsabsichten von Google sucht. Die Drohung des US-Konzerns Google hat jedoch aus Sicht der chinesischen
Regierung keine Auswirkungen auf die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu den USA. Peking vertraut auf die „gesunde Entwicklung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den Vereinigten Staaten“. Das gab ein Sprecher des Handelsministeriums in der chinesischen Hauptstadt bekannt.
Quelle(n): tagesanzeiger.ch
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