Ab Februar wollen die deutschen Kreditinstitute wie geplant mit dem Update der von einem Programmierfehler im Chip betroffenen Karten beginnen. Der Zentrale Kreditausschuss teilte am Mittwoch in Berlin mit, dass die zusammengeschlossenen Verbände sich dafür auf ein gemeinsames technisches Verfahren verständigten. Für die betroffenen Kunden der Sparda-Banken wird es allerdings kein Update geben. Die Bankengruppe will rund 400.000 Karten austauschen.
Das Update wurde nach Angaben des ZKA bereits an ersten Echt-Karten durchgeführt. Mit diesem soll die vollständige Funktionsfähigkeit der betroffenen Zahlungskarten im In- und Ausland wieder hergestellt werden. Das Update der Karten wird über „spezielle Kartenleser“ in Filialen oder im Rahmen eines normalen Karteneinsatzes am Geldautomaten durchgeführt, heißt es weiter. Das Verfahren wurde getestet und von unabhängigen Experten überprüft.
Die Sparda-Banken entschieden sich unterdessen gegen das Update. Stattdessen will die Bankengruppe die Karten der betroffenen Kunden austauschen. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Sparda-Banken erklärte, dass der kostenlose Austausch der Karten nach ihrer Überzeugung der sicherste Weg und die kundenfreundlichste Lösung ist.
Zahlreiche Bankkunden hatten Anfang diesen Jahres Probleme mit ihren EC- und Kreditkarten zu bezahlen. Ursache ist der in neueren Karten verwendete Chip eines bestimmten Produktionstyps. Dessen Software
weist Fehler bei der Verarbeitung der Jahreszahl 2010 auf und versagte daher im Terminal seine Arbeit. Insgesamt sind 30 Millionen Karten betroffen, darunter EC-Karten ebenso wie Kreditkarten.
Quelle(n): heise.de
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