Jetzt schaltete sich Bayern-Präsident Uli Hoeneß in die Fußball-Weltpolitik ein.
Der 58-jährige attackierte seinen Fifa-Amtskollegen Joseph S. Blatter wegen der WM in Südafrika. Der 73-jährige machte sich maßgeblich für die WM-Vergabe an Südafrika stark.
Hoeneß ist sich sicher, Blatter hat im stillen Kämmerlein schon längst begriffen, dass die WM-Vergabe an Südafrika eine seiner größten Fehlentscheidungen war, die er jemals traf.
Hoeneß war noch nie der große Freund einer WM in Südafrika oder überhaupt Afrika. Zumindest, solange verschiedene Sicherheitsaspekte nicht hundertprozentig geklärt sind. Hoeneß selbst verzichtet deshalb auf die Reise zur WM.
Fifa-Exekutivmitglied Franz Beckebauer verteidigt Blatter allerdings.
Er konterte Hoeneß, dass Südafrika keine Fehlentscheidung ist.
2006 war noch zu früh für eine WM, äußerte Beckenbauer. Mit dem Vorlauf bis 2010 bekommt man die Probleme jedoch in den Griff.
Hundertprozentige Sicherheit gibt es zudem nirgendwo. Die gab es auch 2006 in Deutschland nicht, wie Beckenbauer
erklärt.
Außerdem lehnt Beckenbauer die grundsätzliche Pauschalkritik an Afrika ab.
Dazu sagte er, dass sich europäische Klubs gerne mit den besten afrikanischen Spielern bedienen. Eine WM in Afrika wollen sie aber wiederum nicht.
Für Beckenbauer passt das jedoch nicht zusammen.
Beim BILD.de-Voting gaben sogar 88 Prozent Hoeneß Recht.
Quelle(n): Bild.de
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