Laut einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” ,SZ, half ein Wissenschaftler dem iranischen Regime, das Design eines fortgeschrittenen Atomsprengkopfes für seine Mittelstreckenraketen zu
entwickeln. Dies bestätigten auch westliche Geheimdienste und Diplomaten dem Bericht zufolge.
Der Wissenschaftler war früher in einem sowjetischen Nuklearwaffenlabor tätig. Fachleute sind ebenfalls der Meinung, dass der Sprengkopf funktionieren kann.
Vermutlich stammen die Informationen aus einem Dokument, welches Kenntnisse von Inspektoren der “Internationalen Atomenergiebehörde, IAEA, in Wien zusammenfasst.
Nach eigenen Angaben hatte die SZ bereits Einblick in dieses Papier.
Bei dem Sprenkopf handelt es sich dem Artikel nach, um ein sogenanntes Zwei-Punkt-Implosionssystem. Es benötigt lediglich zwei spezielle Zünder. Das sind deutlich weniger als bei älteren Ausführungen. Dadurch wurde der Durchmesser weit genug verringert, um damit die iranische Mittelstreckenrakete “Shahab-3″ bestücken zu können.
Der Iran räumte allerdings zuvor ein, bereits Versuche durchgeführt zu haben, um mehrere Zünder synchron auszulösen.
Laut SZ führte man zudem offenbar schon mindestens einen Versuch durch, um das gesamte Implosionssystem zu testen.
Bereits fürher entwickelte besagter Wissenschaftler schon einmal ein System dieser Art.
Quelle(n): Basler Zeitung
Bild(er): (c) Wikipedia, Wikimedia
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