Die New Orleans Saints gewannen erstmals in ihrer 43-jährigen Vereinsgeschichte den Super-Bowl. In der 44-sten Auflage des Endspiels der amerikanischen Football-Profiliga NFL setzte sich die Mannschaft um Quaterback Drew Brees bei ihrer ersten Finalteilnahme mit 31:17 gegen die Indianapolis Colts durch.
Die entscheidende Szene fand allerdings erst drei Minuten vor Ende statt. Indianapolis-Star-Quaterback Peyton Manning warf einen Fehlpass. Tracy Porter bekam das Ei und trug es in die Endzone. Touchdown, die Entscheidung für New Orleans. Der Triumph ist der Gipfel eines Höhenflugs der Saints. Diese waren 2006 noch das zweitschlechteste Team der NFL.
Der Erfolg der Saints gilt landesweit als Symbol für den Wiederaufbau von New Orleans, nachdem Hurrikan „Katrina“ Ende August 2005 viele Teile der Stadt verwüstete. Die anschließende Flut setzte 80 Prozent von New Orleans unter Wasser.
Der Super-Bowl ist in den USA schon seit langem ein Mega-Event. 80.000 Zuschauer befanden sich im Stadion. Darunter auch die Schauspieler Tom Cruise und Adam Sandler sowie die Black Eyed Peas.
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