Deutschlands Städte sind knapp bei Kasse. Google dagegen besitzt viel Geld. Aus diesem Grund wollen die Kommunen nun Geld von Google Kassieren, für den Einsatz von Google-„Street View“.
Google-“Street View“ ist vielen deutschen Kommunen aus Datenschutzgründen schon länger ein Dorn im Auge. Allerdings entdeckten nun Deutschlands notorisch klamme Gemeinden eine neue Seite an Google-“Street View“. Sie wollen es als Einnahmequelle nutzen, wie „Die Welt online“ berichtet.
Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ist der Meinung, dass die Aufnahmen von Straßen und Wegen sowie Plätzen an die Zustimmung der Kommune geknüpft werden sollte. Für diese Genehmigung schweben den Kommunen dann Sondernutzungsgebühren vor.
Einen ersten Versuch in diese Richtung gibt es bereits. Die Gemeinde Ratingen bei Düsseldorf verlangt von Google 20 Euro für jeden Kilometer Straße, der für Google-“Street View“ fotografiert wird. Landsberg betonte allerdings, dass man für die Verwertung der Aufnahmen die individuelle Zustimmung der Eigentümer einholen muss. Dies wird Google vor einen ziemlichen Aufwand stellen.
Das Google Street View-Feature gibt es bereits für etliche Städte außerhalb Deutschlands. Sie können es über das orangefarbene „Männchensymbol“ in Google-”Maps” nutzen.
Quelle(n): pcwelt.de
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