Neue Studie über das Geschäft mit der Lust

Verfasst von vor 2 Jahre am 8. Februar 2010 und abgelegt unter Erotik. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Jetzt wollte es die EU-Kommission genau wissen.

Nun zeigt eine neue EU-Studie über die Sex-Branche, wie das Geschäft mit der Lust funktioniert.
Gemeinsam mit dem Amsterdamer Institut “Tampep” fand die Kommission in der Studie heraus, woher die Prostituierten in Deutschland eigentlich kommen.
Immer häufiger stammen diese nämlich aus dem Ausland. In Deutschland liegt die Zahl mittlerweile bei etwa 65 Prozent. Davon sind rund 70 Prozent von ihnen aus Zentral- und Osteuropa. 15 Prozent kommen aus Asien sowie zehn Prozent aus Lateinamerika und fünf Prozent aus Afrika.
Ebebso boomen auch die thailändischen Massage-Salon´s.

Insgesamt ist im “horizontalen Gewerbe” damit der Anteil der Zugewanderten gestiegen.
2006 registrierte man noch einen Anteil ausländischer Prosiutierter von 60 Prozent. 2008 waren es bereits schon 65 Prozent.

Allerdings veränderte sich auch die Zusammensetzung der Herkunftsländer.
2003 stammten etwa zehn Prozent der Huren aus Afrika und 20 Prozent aus Südamerika.
Nur jede zweite stammte aus Staaten wie Tschechien oder Bulgarien.
Den Grund der Verschiebung vermutet man dabei in der Erweiterung der EU.

Zudem listet die Studie auf, wo man den Sex gegen Geld bekommt.

Zu 78 Prozent findet die käufliche Liebe in Deutschland in geschlossenen Räumen statt.
Besonders beliebt sind dabei thailändische Massage-Salon´s.

Ganz anders ist das allerdings in Südeuropa.
Hier findet fast jeder zweite Sex zwischen Prostituierten und Freiern in Gärten und Wäldern oder auf Parkplätzen statt.

Die soziale Situation der Huren ist allerdings in ganz Europa schlecht.
Wer seinen Körper gegen Geld verkauft, leidet oft unter Diskriminierungen und Gewalt. Außerdem ist man der ständigen Bedrohung durch Kunden sowie Zuhältern und auch der Polizei ausgesetzt.
Besonders schlimm trifft es dabei Prostituierte, welche ihr Geld bei einem Zuhälter abgeben müssen.
Davon sind 65 Prozent der deutschen Huren betroffen. Ganze 80 Prozent der Ausländerinnen.

Vor allem ist jedoch dramatisch, dass viele Freier keine Kondome benutzen möchten. Daher sind aus Wettbewerbsgründen viele Frauen gezwungen, bei diesem gefährlichen Spiel mitzumachen.

Quelle(n): Bild.de
Bild(er): (c)
Thumbnail: (c) fruit-brain@flickr.com

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