Trotz scharfer Kritik aus China hält Barack Obama an seinem baldigen Treffen mit dem Dalai Lama fest.
Wie das Präsidialamt in Washington mitteilte, treffen sich die beiden Friedensnobelpreisträger am 18. Februar.
Der Sprecher des Präsidialamt´s Robert Gibbs berichtete ausserdem, dass der US-Präsident sich auf ein konstuktives Gespräch mit dem Dalai Lama freut.
Allerdings will Obama das geistliche Oberhaupt der Tibeter im Kartenzimmer des Weißen Hauses empfangen. Das heißt, für den Dalai Lama gibt es keinen Staatsempfang im Oval Office.
Chinesische Staatsmedien berichteten jedoch, dass
die Regierung in Peking die sofortige Absage des Termins fordert.
Aus US-Kreisen verlautete es daraufhin, dass man zwar von einer vorübergehenden Abkühlung der amerikanisch-chinesischen Beziehung, aber nicht von einer langfristigen Schädigung ausgeht.
Aus Rücksicht auf China nahm Obama eine frühere Gelegenheit zu einem Treffen mit dem Dalai Lama nicht wahr.
In den USA brachte ihm das von Kongressabgeordneten und Menschenrechtsgruppen heftige Kritik ein.
Quelle(n): sueddeutsche.de
Bild(er): (c) Wikimedia
Thumbnail: (c) Wikimedia









