Google schickt Autos mit Kameras durch die Welt, um Fotos zu schiessen. Diese werden dann zu 360-Grad-Panoramen zusammengefügt. Mit „Street-View“ kann man so virtuelle Stadtspaziergänge am PC unternehmen. Allerdings bekommt nicht jeder mit, dass er fotografiert wird. Aus diesem Grund tauchen immer wieder peinliche Schnappschüsse bei „Street View“ auf.
Jüngstes Beispiel ist ein Mann aus dem finnischen Rahe. Das „Street View“-Kamerateam erwischte ihn, wie er an sich selbst Hand anlegte. Mittlerweile entfernte Google das Bild jedoch.
In der Schweiz darf Google die Bilder aber derzeit noch nicht veröffentlichen. Man befürchtet dort nämlich, dass die Privatsphäre der Bürger nicht mehr gewährleistet ist. Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Hanspeter Thür brachte Google mittels einer Klage
sogar vors Bundesverwaltungsgericht. Bis ein Urteil gefällt ist, darf das Internet-Unternehmen jedoch weiterhin Kamerafahrten unternehmen. Allerdings muss Google darüber aber mindestens eine Woche vorher informieren und darf die Bilder noch nicht verwenden.
Quelle(n): 20min.ch
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