Die USA gelten noch immer für Viele als eine Industrienation, die in ihrer Abhängigkeit vom Öl die Zeichen der Zeit nicht erkannte. Allerdings spricht einiges dafür, dass der neue Cleantech-Boom die Vereinigten Staaten schon in ein paar Jahren zum größten Solarenergiemarkt der Welt macht. Dazu könnten vor allem Gesetze beitragen. Diese sollen Energieversorgern Anreize setzen, große Solarfarmen zu bauen.
Im vergangenen Jahr nahm die Anzahl an neuinstallierten Solar-”Megawatt” um mehr als 25 Prozent zu. Dies gab der Vorsitzende der Solar Energy Industry Associaton Roger Efird bekannt. Die Rezession begünstigte diese Entwicklung. Anfang 2009 führte sie erst zu einem Überangebot an Solarmodulen, was die Preise dann aber um 40 Prozent fallen ließ. Für dieses Jahr erwartet Elfird in den USA erstmals eine solare Gesamtkapazität von einem Gigawatt. Das wäre dann eine glatte Verdopplung.
Neben dem Preisverfall trieben aber auch staatliche Vergünstigungen die gegenwärtige Entwicklung voran. Diese ließ den Preis für eine typische Fünf-Kilowatt-Solaranlage in den vergangenen 18 Monaten von 22.000 auf 16.000 Dollar fallen.
Quelle(n): heise.de
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