Auf Grund der schweren Erdrutsche in Süditalien bringt man immer mehr Menschen in Sicherheit. Nach offiziellen Angaben leitete man vergangene Nacht in der Region Kalabrien sogar die Räumung des Dorfes Maierato ein.
Italienischen Medienberichten zufolge werden derzeit etwa 2.300 Menschen vorübergehend in Polizeischulen und Sporthallen untergebracht. Man befürchtet nämlich, dass neue starke Regenfälle zu weiteren Erdrutschen in der gefährdeten Umgebung führen.
Der Bürgermeister des Ortes Sergio Rizzo beschreib die Situation als ein apokalyptisches Spektakel. Schließlich bedrohen herabstürzende Schlammmassen das gesamte Dorf.
Allerdings ist die Situation in San Fratello nicht weniger dramatisch. Die Hälfte der Bewohner brachte man bereits woanders unter. Manche verließen aber auch freiwillig ihre Häuser. Der Regionalpräsident Raffaele Lombardo rief am Dienstag schließlich den Katastrophenzustand für die Provinz Messina aus. Auch hier führte der heftige Regen der vergangenen Tage zu
Erdrutschen.
Nach Angaben des italienischen Landwirtschaftsverbandes liegen 84 Prozent der Ortschaften um Messina auf gefährdetem Gebiet. In Kalabrien sind es sogar fast 100 Prozent.
Quelle(n): zeit.de
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