Nach der ukrainischen Präsidentschaftswahl reichte Ministerpräsidentin Julia Timoschenko bei Gericht eine Beschwerde gegen den Wahlsieg ihres Konkurrenten Viktor Janukowitsch ein.
Vor dem obersten Verwaltungsgericht in Kiew beantragte Timoschenko eine Rücknahme der formellen Bekanntgabe des Ergebnisses durch die Wahlkommission. Diesem Ergebnis zufolge gewann Janukowitsch die Präsidentschaftswahl mit einem Vorsprung von 3,5 Prozent.
Timoschenko behauptet aber, Beweise für Wahlbetrug zu besitzen. Dabei handelt es sich unter anderem um Video-Aufnahmen und Fotos.
Diese beweisen nach Timoschenkos Darstellung den Wahlbetrug vom 07. Februar. Allerdings bezeichneten internationale Beobachter die Wahl als fair und demokratisch.
Quelle(n): sueddeutsche.de
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