In Südafghanistan wurden nach jüngsten Regierungsangaben bei einem NATO-Luftangriff mindestens 33 Zivilisten getötet.
Die von der NATO geführte Afghanistan-Schutztruppe ISAF bestätigte, dass am Sonntag in Zentralafghanistan eine Gruppe von Fahrzeugen angegriffen wurde. In diesen vermutete die internationale Truppe aufständische Taliban-Kämpfer.
Tatsächlich befanden sich in den Autos aber auch Frauen und Kinder.
Nun verurteilte das afghanische Kabinett den Angriff als “nicht zu rechtfertigen”.
Die Regierung erklärte, dass sich unter den Opfern vier Frauen und ein Kind befand.
Zudem gibt es neben den 33 Toten noch zwölf Verletzte.
ISAF-Kommandant McChrystal erklärte, dass man sehr traurig über den Verlust der unschuldigen Leben ist.
Zur Zahl der Toten äußerte sich die ISAF jedoch nicht.
Nach afghanischen Angaben ereignete sich der Angriff im Grenzgebiet der Provinzen Uruzgan und Daykundi.
Gemeinsam mit der afghanischen Regierung leitete die NATO-Schutztruppe
eine Untersuchung ein.
Bei Einsätzen der internationalen Truppen in Afghanistan sind zivile Opfer ein hochsensibles Thema.
Deswegen kommt es vor allem zwischen Washington und Kabul immer wieder zu Spannungen.
Im letzten Jahr versprach McChrystal deshalb, mehr für den Schutz von Zivilisten zu tun.
Quelle(n): Oe24.at
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