Alt-Kanzler äußert klare Worte zur Hartz-IV-Debatte

Verfasst von Sandra vor 5 Monate am 23. Februar 2010 und abgelegt unter Politik Inland. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Alt-Kanzler Helmut Schmidt von der SPD fand nun klare Worte zur Hartz-IV-Debatte.
Er kritisierte jetzt den FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle als “Meister der Wichtigtuerei”.

Am Montagabend sagte Schmidt in der ARD-Sendung “Beckmann”, dass sich der Vizekanzler der schwarz-gelben Koalition irrt, wenn er in der Hartz-IV-Debatte von anstrengungslosem Wohlstand und spätrömischer Dekadenz spricht.

Niemand versprach der Bevölkerung Wohlstand, für den man nicht arbeiten muss.
Dazu betonte der frühere Bundeskanzler noch, Westerwelle  redet gegen jemanden, den es gar nicht gibt.
Desweiteren fügte er hinzu, dass sich die Deutschen mit der längeren Lebensarbeitszeit auch auf Veränderungen einstellen müssen. Allerdings sind das Solidarprinzip und der Wohlfahrtsstaat auch künftig unverzichtbar.

Helmut Schmidt übernahm das Amt des Bundeskanzler´s von 1974 bis 1982.

Quelle(n): Stern.de
Bild(er): (c) ARD
Thumbnail: (c) Wikipedia

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