Bei ihrem ersten Australien-Konzert seit zwölf Jahren ist US-Sängerin Whitney Houston beim Publikum durchgefallen. Die Diva schaffte es stimmlich nicht an alte Zeiten anzuknüpfen. Enttäuschte Fans verließen aus Empörung über den schlechten Auftritt das Konzert in Brisbane vorzeitig. Ein Besucher schimpfte sogar, dass Whitney damit noch nicht einmal eine tote Ratte unterhalten kann.
Was sich bei ihrem Comeback-Album schon andeutete, scheint nun traurige Gewissheit zu sein. Whitney Houstons Stimme ist am Ende. Besonders während ihres weltberühmten Songs „I Will Always Love You“ traten die gesanglichen Defizite voll zu Tage. Houston traf die hohen Töne entweder nicht oder versuchte erst gar nicht sie zu singen, hieß es in Medienberichten. Zudem war auch schon der Konzertbeginn von wenig Elan geprägt. Nach nur zwei Songs musste Whitney bereits eine lange Pause einlegen. Verärgerte Fans kündigten nun im Internet an, ihr Eintrittsgeld zurückzufordern. Selbst Whitneys Manager Andrew McManus musste eingestehen, dass die
46-jährige in einigen Liedern außer Atem war. Allerdings bat der Manager, die Fans müssen bedenken, dass Houston keine 22 mehr ist.
Das Konzert in Brisbane war Teil der Comeback-Tour der Sängerin, mit der sie nach Jahren schlechter Schlagzeilen vor allem aus ihrem Privatleben an frühere Erfolge anknüpfen wollte. Houston wurde in den 80er Jahren durch zahlreiche Hits bekannt. Weltweit verkaufte sie mehr als 170 Millionen Platten.
Quelle(n): AFP
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