Sturmtief „Xynthia“ verwüstete am Sonntag ganze Landstriche in Westeuropa. Mindestens 60 Menschen kamen dabei zu Tode. Allein in Frankreich forderte der Orkan mehr als 51 Menschenleben. In Deutschland stieg die Zahl der Todesopfer auf sechs.
Bis zu 180 Stundenkilometer schnelle, orkanartige Böen rasten über Deutschland hinweg. Sie rissen Stromleitungen herunter und entwurzelten Bäume. Zudem sorgte “Xynthia” für ein Verkehrs-Chaos auf Flughäfen sowie Schienen und Straßen. Mehrere Autobahnen wurden gesperrt. Die Deutsche Bahn stellte sogar in bestimmten Gebieten weitgehend den Zugverkehr ein. Tausende Fahrgäste strandeten so zur Hauptreisezeit am Sonntagabend in den Bahnhöfen. Auch im Flugverkehr kam es zu erheblichen Behinderungen. Am Frankfurter Flughafen strich man sogar rund 240 Flüge.
In Folge des Sturms mussten Reisende allerdings auch am Montag Beeinträchtigungen in Kauf nehmen. Bei der Bahn trafen einige Züge verspätet in ihren Bahnhöfen ein. Aber auch am Frankfurter Flughafen kam es zu Einschränkungen. Schließlich strich man in den Morgenstunden 21 Flüge, da der Sturm den Fahrplan durcheinander brachte. Bis zum frühen Nachmittag normalisierte sich jedoch der Flugverkehr langsam wieder.
Die landesweite Polizeibilanz zeugte insgesamt von 2.220 umgestürzten Bäumen sowie 461 beschädigten Häusern, 119 Verkehrsunfällen und 383 beschädigten Autos. Mittlerweile begannen jedoch überall die Aufräumarbeiten.
Quelle(n): welt.de
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