Bei der Gen-Kartoffel “Amflora” entschied sich die Europäische Union nun für die Bedüfnisse der Industrie. Mit der gentechnisch veränderten Kartoffel spart man nämlich Geld sowie Energie und Wasser. Dies könnte man natürlich als Entscheidung für Fortschritt und Umweltschutz feiern.
Doch dahinter steckt allerdings die Gentechnik mit ihrem Eindringen in die kleinsten Bausteine des Lebens.
Hierbei erfolgt die gewünschte Veränderung in rasantem Tempo. Also anders als bei einer langwierigen und altmodischen Züchtung.
Diese Veränderung geschieht sogar so rasant, dass die Natur vielleicht gar nicht mehr mitkommt.
Das sind auch die Bedenken, weswegen das Urteil der “Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit zur Gefahrenabschätzung” der Kartoffel auch nach 13 Jahren noch immer nicht einstimmig ausfiel.
Selbst wenn die Gefahr der Kartoffel tatsächlich nur fiktiv ist, gibt es zu “Amflora” längst unbedenkliche Alternativen. Außerdem wird ihr Wert für den Milliarden-Konzern “BASF” kaum ins Gewicht fallen.
Allerdings stieß man mit “Amflora” jetzt eine Tür auf. Mit ihr fallen nun langsam die Hürden, für eine Veränderung der Erbanlagen nach Kundenwunsch.
Bisher tat sich der Mensch jedoch schwer damit, die
Risiken und Folgen neuer Technologien abzuschätzen. Egal, ob es nun den Klimawandel oder die Umweltverschmutzung betrifft.
Quelle(n): Rheinische Post
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