Nahost-Gespräche verlaufen schlecht

Verfasst von Sandra vor 4 Monate, 3 Wochen am 8. März 2010 und abgelegt unter Politik Ausland. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Im Nahen Osten wurde man bescheiden.
Inzwischen feiert man es schon als Erfolg, dass die Arabische Liga unlängst ihr Placet für indirekte Gespräche der Palästinenser mit Israel unter Washington´s Schirm gab.
Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas lehnt nämlich direkte Gespräche ab, solange Israel auf den Ausbau seiner Siedlungen beharrt.

Allerdings machten vorige Woche die Unruhen auf dem Tempelberg sowie an den heiligen Stätten von Hebron wieder einmal deutlich, wie dringend jedoch die Erneuerung des nahöstlichen Friedensprozesses ist.
Leider wird aber wohl selbst aus der Anregug der Liga aus Kairo nicht viel werden. Denn, die Führung der Hamas warnte den Palästinenser-Präsidenten bereits vor einer Aufnahme von Gesprächen. Sie forderte ihn sogar zum Rücktritt auf.

Diesbezüglich ließ Abbas aber schon im vorigen Jahr mitteilen, dass er amtsmüde ist und nicht mehr kandidiert.
Doch mit oder ohne ihn, stehen die Aussichten schlecht.
Es gelang nämlich bisher leider nicht, zwischen der Fatah und der Hamas eine Versöhnung einzuleiten oder die Feindschaft wenigstens abzumildern.

Quelle(n): FAZ.NET
Bild(er): (c) Wikipedia
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