5000 Menschen fliehen vor “Tomas”

Verfasst von vor 1 Jahr, 11 Monatn am 16. März 2010 und abgelegt unter Weltgeschehen. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Am Montag fegte ein starker Zyklon über die Fidschi-Inseln im Südpazifik hinweg. Dort zerstörte er Felder und Häuser.
Nach Angaben des Katastrophenschutzbüro´s brachte man zuvor allerdings noch rund 5000 Menschen vor dem Wirbelsturm in Sicherheit.

Der Wetterdienst des Inselstaates teilte mit, dass Zyklon “Tomas” Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Stundenkilometern erreichte und zunächst vor Allem auf die nördlichen Inseln traf.
Zudem sichtete man auf dem Meer mehr als sieben Meter hohe Wellen. Deshalb wurde er in die Kategorie vier einer fünfstufigen Skala eingeordnet.

Auf den nördlichen Inseln hinterließ der Zyklon eine Schneise der Verwüstung in den Wohngebieten und auf Feldern.
In der nördlichen Region Inia Seruiratu lagen umgestürzte Strommasten und Bäume auf den Straßen.
Vielerorts fiel der Strom aus. Schulen und Behörden blieben geschlossen.
Der Leiter des Katastrophenschutzbüro´s teilte im Radio mit, dass auch die Kommunikation mit anderen kleinen Inseln unterbrochen ist.

Dem Wetterdienst zufolge soll der Zyklon aber noch weiter an Stärke zunehmen.
Mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 200 und Böen von bis zu 270 Stundenkilometern soll er dann heute seinen Höhepunkt erreichen.
Die Meteorologen gehen davon aus, dass sich der Sturm südostwärts in Richtung der größten Insel Viti Levu fortbewegt.

Über Opfer ist zunächst nichts bekannt.
Allerdings ertrank am Wochenende bereits eine Frau. Sie wurde von einer großen Welle mitgerissen.

Quelle(n): msn.Nachrichten
Bild(er): (c) Wikipedia, susemueller@flickr.com
Thumbnail:(c) Wikipedia

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