Bei einem Schusswechsel mit mutmaßlichen Terroristen der ETA wurde nahe Paris ein französischer Polizist getötet.
Der Beamte und sein Kollege überraschten die drei mutmaßlichen Mitglieder der baskischen Untergrundorganisation bei dem Versuch, einen Wagen aus einem Autohaus zu stehlen.
Daraufhin eröffneten die Terroristen sofort das Feuer.
Dies teilte die spanische Polizei in Madrid in der Nacht zum Mittwoch mit.
Bei dem Opfer handelt es sich um einen 53-jährigen Beamten mit vier Kindern.
Zwar trug dieser eine kugelsichere Weste, der Schuss traf ihn jedoch in der Achselhöhle, hieß es.
Einen der drei mutmaßlichen Täter konnte man allerdings fassen.
Dabei handelt es sich um Joseba Fernández Aspurz alias “El Guindi”.
In Spanien wurde Fernández wegen mehrerer Brandanschläge in der Region Navarra bereits steckbrieflich gesucht.
Es ist damit das erste Mal, dass die ETA einen französischen Polizisten ermordete.
Zuletzt wurde im vergangenen Juni im Südosten Frankreich´s ein Gendarm bei einem Schusswechsel mit ETA-Terroristen verletzt.
Aufgrund des traurigen Vorfalls besuchte der französische Innenminister Brice Hortefeux am Dienstagabend noch das Kommissariat des Getöteten im Département Seine-et-Marne.
Quelle(n): ZEIT ONLINE
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