Im Alter von 93 Jahren verstarb am Donnerstag die Gründerin des “Instituts für Demoskopie Allensbach” Elisabeth Noelle-Neumann
In einem Ehrengrab wird sie am kommenden Mittwoch den 31. März in der Bodensee-Gemeinde beerdigt.
Dazu äußerte Bürgermeister Helmut Kennerknecht am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa gegenüber, dass Noelle-Neumann als Ehrenbürgerin selbstverständlich ein Ehrengrab bekommt.
Zum Zeichen der Tauer um die Demoskopin setzte man auch sofort die Flagge des Rathauses auf halbmast.
Elisabeth Noelle-Neumann wurde am 16. Dezember 1916 als Tochter des Fabrikbesitzers Ernst Noelle und seiner Frau Eva in Berlin geboren.
Nach ihrem Abitur studierte sie Zeitungswissenschaft in Berlin sowie in Königsberg und München.
Seit 1946 lebte Noelle-Neumann in dem rund 7.000-Einwohner-Ort Allensbach.
Mit ihrem ersten Ehemann Peter Neumann gründete sie dann 1947 in dem Bodensee-Städtchen das erste deutsche Meinungsforschungs-Institut.
Heute gehört das Institut zu den bekanntesten der
Bundesrepublik.
Es beschäftigt 95 feste Mitarbeiter und etwa 2.000 Interviewer.
Durchschnittlich führt das Allensbacher Institut rund 100 Studien mit bis zu 90.000 Interview´s pro Jahr durch.
Desweiteren gab Noelle-Neumann die “Allensbacher Jahrbücher der Demoskopie” heraus und veröffentlichte unter Anderem die Bücher “Demoskopische Geschichtsstunde” sowie “Die Schweigespirale”.
Quelle(n): STERN.de
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