Westerwelle´s Hartz-IV-Rechnung falsch

Verfasst von vor 1 Jahr, 10 Monatn am 29. März 2010 und abgelegt unter Politik Inland. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

In den Debatten um Hartz-IV und Arbeit, die sich wieder lohnen muss, nannte man schon viele Zahlen, Daten und Fakten.
Auch FDP-Chef Guido Westerwelle lehnte sich mit seinen Musterrechnungen weit aus dem Fenster.
Die Linksfraktion stellte jetzt allerdings eine Berechnungsanfrage an das Bundesarbeitsministerium. Dabei kam ans Licht, dass Westerwelle´s Zahlen scheinbar doch nicht so ganz den Tatsachen entsprechen.

Westerwelle propagierte im Februar nämlich, dass eine verheiratete Kellnerin mit zwei Kindern, pro Monat 109 Euro weniger im Geldbeutel hat, als eine vergleichbare und auf Hartz-IV angewiesene Familie.
Damit entfachte der Vorsitzende der FDP eine gewaltige Diskussion, die vielfach auch austartete.
Aufgrund dessen nahm sich nun Ralf Brauksiepe, CDU-Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, die beiden Musterfamilien noch einmal vor.
Er kam jedoch zu dem Ergebnis, dass die Kellnerin inklusive Wohngeld und Kindergeldzuschlag montalich 456 Euro mehr zur Verfügung hat, als ein vergleichbares erwerbsloses Paar.

Damit steht für Jutta Krellmann von der Linksfraktion fest, dass Westerwelle mit einer “falschen Behauptung” eine Hetzkampagne gegen Hartz-IV-Empfänger lostrat.
Ihre Meinung dazu ist, wenn der FDP-Chef also nicht bewußt gelogen hat, beweist die neue Rechnung, dass er von Sachen über die er redet, keinen blassen Schimmer hat.

Quelle(n): bafoeg-aktuell.de
Bild(er): (c) michaelthurm,- fabian-felix @flickr.com
Thumbnail: (c) Liberale@flickr.com

Antworten Sie auf diesen Artikel

Blog Top Liste - by TopBlogs.de Bloggeramt.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor

Stars nackt Viagra