Bei den kombinierten Präsidenten,- Parlaments- und Regionalwahlen auf den Philippinen zeichnet sich für den Favoriten Benigno “Noynoy” Aquino ein klarer Sieg ab.
Der 50-jährige ist der Sohn der verstorbenen Ex-Präsidentin Corazon Aquino und baute nun laut den ersten Hochrechnungen seine Führung weiter aus.
Aquino´s Mutter führte damals den Volksaufstand, der Diktator Marcos 1986 aus dem Amt vertrieb.
Benigno Aquino kündigte ebenfalls einen entschlossenen Kampf gegen die Korruption an.
Nach den Auszählungen von drei Viertel der Wahlbezirke besitzt Benigno jetzt bereits einen Vorsprung von vier Millionen Stimmen.
Das bedeutet, er liegt mit mehr als 40 Prozent der Stimmen weit vor seinen schärfsten Konkurrenten, dem Ex-Präsidenten Joseph Estrada und dem schwerreichen Geschäftsmann Manuel Villar.
Demnach fielen 12,2 Stimmen auf Aquino. Auf seinen nächsten Konkurrenten Joseph Estrada nur 7,7 Millionen.
Am Montag waren die Wahlen allerdings von Gewalt und
technischen Problemen überschattet.
Bei Zusammenstößen zwischen den Anhängern der rivalisierenden Kandidaten kamen mindestens 14 Menschen ums Leben.
Zudem fielen zeitweise hunderte Wahlmaschinen aus.
Quelle(n): ZEIT ONLINE
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