2009 erkrankte Oskar Lafontaine an Prostatakrebs.
Daher legt der 66-Jährige aus gesundheitlichen Gründen nun sein Amt nieder und gibt somit die Führung der Linkspartei ab.
Beim Parteitag in Rostock wird er allerdings noch einmal eine große Rede halten. Dann ist er als Chef der deutschen Linken Geschichte.
Vielen wird Oskar Lafontaine sicherlich fehlen.
Schließlich gelang es der vormals reinen Ost-Bewegung mit ihm an der Spitze, ebenfalls im Westen Fuß zu fassen.
Vor Allem im Osten gab es aber auch viel Kritik an seinem autoritären Führungsstil und seinem Anspruch auf Fundamentalopposition.
Desweiteren tritt auch Lafontaine´s Co-Chef
Lothar Bisky nicht mehr an.
Er wechselt nämlich ins EU-Parlament.
So wählt der Parteitag also eine neue Doppelspitze.
Mit den Spitzenkandidaten Gesine Lötzsch und Klaus Ernst sollen sich diesmal aber auch alle Linken vertreten fühlen.
Nebenbei gilt die aus dem Osten stammende Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch als pragmatische Budgetexpertin.
Klaus Ernst ist Gewerkschafter aus Bayern und zählt zum linken Flügel der Partei.
Quelle(n): derStandard.at
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