Spanien´s Regierung kämpft ums Überleben und will so hart sparen wie noch nie.
Dazu kündigte Premier José Luis Zapatero am 12. Mai im spanischen Parlament eine Reihe von Maßnahmen gegen die Krise an.
Viele Abgeordnete blieben jedoch skeptisch.
Gestern nahm in Spanien der Sparplan der Regierung dann nur knapp die Hürde im Parlament.
Dabei sollen bis 2011 zusätzliche 15 Millarden Euro eingspart werden.
Beim Haushaltsdefizit will Spanien 2013 dann wieder die Maastricht-Grenze von drei Prozent einhalten.
Damit erhalten die Beschäftigten im öffentlichen Dienst dieses Jahr im Schnitt nun fünf Prozent weniger Geld. 2011 sollen die Gehälter ganz eingefroren werden.
Die Minister müssen sich sogar auf eine 15 Prozent niedrigere Entlohnung einstellen.
Außerdem sollen im öffentlichen Dienst 13.000 Stellen gestrichen werden.
Auch die staatlichen Investitionen sollen um gut sechs Milliarden Euro gekürzt und Sozialausgaben gesenkt werden.
Zudem fällt ab 2011 die Geburtsprämie von je 2.500 Euro pro Kind weg.
Ebenfalls werden 2011 die Altersbezüge nicht erhöht, mit Ausnahme der Mindestrenten.
Desweiteren sollen die Kosten im Gesundheitssystem reduziert werden.
Quelle(n): Rheinische Post ONLINE
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