Tropensturm in Guatemala – Riesenkrater verschluckt Gebäude

Verfasst von vor 1 Jahr, 8 Monatn am 1. Juni 2010 und abgelegt unter Weltgeschehen. Artikel abonnieren via RSS 2.0.

Der erste Tropensturm dieser Saison hatte sich am Wochenende über dem Pazifischen Ozean zusammengebraut und in Guatemalas Hauptstadt für starke Verwüstung gesorgt. Der Tropensturm „Agatha“ hatte ein riesiges Loch in die Erde gebohrt. Dieser Krater verschluckte ein dreistöckiges Gebäude und zog es 60 Meter tief in die Erde. Es kam mindestens ein Mensch dabei ums Leben.
Das Monster-Unwetter hat zu heftigen Regenfällen geführt, die Erdrutsche und Sturzfluten auslösten.

„Agatha“ hat bereits 150 Todesopfer in Zentralamerika gefordert – 123 in Guatemala, 17 in Honduras und mindestens neun in El Salvador.

Dutzende werden noch vermisst. 150.000 Menschen sind auf der Flucht.
Der Strom ist ausgefallen und viele Städte und Dörfer sind wegen der zerstörten Straßen von der Außenwelt abgeschnitten.

Durch einen Vulkanausbruch in der Hauptstadt, musste der Flughafen gesperrt werden, Hilfsgüter kommen deshalb nicht an.

„Agatha“ hat sich inzwischen zu einem tropischen Tief abgemildert.

Quelle(n): Bild.de
Foto(s): Wikipedia

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