Der HIV-positive „Big Brother“-Star Harald Fassanelli (43) und Ehemann Carlos (45) tanzten ausgelassen beim Christopher Street Day in Berlin auf einem Paradewagen. Plötzlich rastete der 43-Jährige aus, biss um sich und verletzte dabei sechs bis acht Menschen.
Im Krankenhaus bereute der HIV-Infizierte sein Handeln und erklärte seinen Ausraster:
„Es war Notwehr! Ich wurde beleidigt und geschlagen. Ich wollte meine Plastiktüte vom Wagen holen. Plötzlich wurde ich von jedem angegriffen. Ich war im Würgegriff und bekam keine Luft mehr. Dann habe ich zugebissen. Es tut mir leid, wenn ich Leute verletzt habe. Ich dachte in diesem Moment nicht daran, dass ich andere anstecken könnte.“
Seinem Mann Carlos war das alles zu viel. „Ich habe versucht, Harald zu helfen, aber ich bin dann weg und erst wiedergekommen, als die Polizei da war.“
Die Polizei führte Harald ab und brachte ihn zur Gefangenensammelstelle wo er erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen wurde.
Gegen Harald Fassanelli wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Die Gefahr, dass Fassanelli seine Beiß-Opfer mit HIV infiziert hat, ist gering: „Eine Übertragung von HIV durch einen Biss ist extrem unwahrscheinlich. Selbst wenn das gebissene Opfer blutet. Im Speichel ist das Virus kaum nachweisbar. Wenn der Beißende erfolgreich behandelt wird, ist die Gefahr einer Ansteckung sogar noch geringer, weil die Medikamente die Viruskonzentration in allen Körperflüssigkeiten reduzieren“, erklärt Dr. med. Dieter Hoffmann vom Institut für Virologie in München.
Quelle(n): bild.de
Foto(s): Pressefoto Wagner/bild.de









