Ein Hochgeschwindigkeitszug ist in der Nähe von Barcelona (Spanien) ist gestern in eine Gruppe Jugendlicher gerast und hat zwölf von ihnen in den Tod gerissen.
Die Gruppe wollte einer langen Tradition zufolge an einem Johannisfeuer teilnehmen. Anstatt die sichere Unterführung zu nehmen, überquerten die Opfer die Gleise am Bahnhof des Ortes Castelldefels und wurden von dem Hochgeschwindigkeitszug erfasst.
Die schreckliche Bilanz: zwölf Tote, 14 Verletzte! Wie die spanische Zeitung „El País“ berichtet, seien alle Opfer, bis auf eine 54-jährige Frau, zwischen 16 und 26 Jahre alt gewesen.
„Es war brutal. Es hörte sich an als würde jemand Steine zermalmen, dabei waren es Menschen“, erzählte der Besitzer des Bahnhof-Ladens wie unter Schock. „Alles war voller Blut und Leichenteilen“, sagte ein Anwohner.
Die Passagiere im Zug blieben bei dem tragischen Unglück unverletzt. Der Chef der Rettungskräfte sagte dem spanischen Fernsehsender TV3, die genauen Umstände der Tragödie würden noch untersucht.
Es war der schwerste Zugunfall in Spanien seit sieben Jahren: 2003 kamen 19Menschen beim Zusammenstoß eines Personenzugs mit einem Güterzug ums Leben.
Quelle(n): inselradio mallorca, bild.de
Foto(s): bild.de









