Was für ein „Hasenjammer“!
Wie vor einiger Zeit berichtet, gab es in Vechta (Niedersachsen) einen Aufsehen erregenden Fall von Hasen-Phobie. Kreide-Kritzeleien, die in den meisten Klassenzimmern heutzutage Alltag sind, haben Lehrerin Marion V. ausrasten lassen.
Angeblich hatte Realschülerin Kim P. (16) einen Hasen aus Kreide an die Tafel gemalt und damit bei ihrer Erdkundelehrerin einen Tobsuchtsanfall ausgelöst. Wie Schüler berichteten, sei Marion V. mit Tränen in den Augen aus dem Klassenzimmer gerannt und verklagte anschließend die mutmaßliche Mümmelmann-Malerin.
Die Lehrerein, die seit dem Karnickel-Komplott vom Unterricht freigestellt ist, forderte in ihrer Ehrenschutzklage: Das Mädchen soll es unterlassen, Hasen an die Tafel zu malen. Ferner dürfe Kim nicht mehr behaupten, dass die Lehrerin unter einer Hasen-Phobie leide und beim Anblick der Tiere durchdrehe.
Vor dem Amtsgericht Vechta wies der Richter die Klage im kuriosen Zivilprozess letztendlich ab.
Die Lehrerin muss nun die Kosten des Verfahrens tragen und kann in Berufung gehen, wie der Vorsitzende Richter Hermann Pieper verlauten ließ.
Es war nicht das erste Mal, dass Marion V. einen Schüler wegen einer Hasenzeichnung vor Gericht zerrte. 2008 hatte die Pädagogin schon mal einen Schüler wegen eines Karnickel-Bildes verklagt. Das Verfahren endete damals mit einem Vergleich.
Quelle(n): bild.de
Foto(s): >kaboom<@flickr









