Die ausgelassene Party-Stimmung unter einer halben Millionen Ravern bei der Loveparade in Duisburg, schlug am Samstagnachmittag in Massenpanik um.
Die Loveparade begann bereits mit einer Fehleinschätzung der Teilnehmerzahlen. Die Veranstalter haben 500.000 feierlustige Menschen angemeldet, der Festplatz sei aber nur für 250.000 Teilnehmer genehmigt gewesen.
Beim einzigen Zugang auf das Party-Gelände, einem engen Tunnel, stauten sich die Menschenmassen und es kam zur Panik unter den vielen Loveparade-Besuchern. Viele die das Festgelände verlassen wollten, schoben gegen die eindringen Massen und es gab kein vor oder zurück.
Ein Augenzeuge berichtet: „Leute standen mir wie eine Wand gegenüber. Es gab keine Fluchtmöglichkeit, ich hatte Angst, ich sterbe.“
Viele versuchten über eine schmale Treppe nahe des Tunnels dem Gedränge zu entkommen, doch auf der schmalen Treppe kamen allein 14 Menschen ums Leben – entweder wurden sie zu Tode gequetscht oder stürzten herab.
Die Zahl der Verletzten stieg über 500. Hunderte Sanitäter waren im Einsatz und kümmerten sich um die Schwerverletzten. Dutzende Krankenwagen und Rettungshubschrauber brachten die zum Teil bewusstlosen Menschen in umliegende Krankenhäuser.
Die traurige Bilanz: Bei dem Unglück bei der Loveparade 2010 am 24. Juli 2010 in Duisburg starben im Verlauf der Massenpanik nach Angaben der Polizei Duisburg und der ermittelnden Staatsanwaltschaft 19 Menschen, während der gesamten Veranstaltungsdauer sind 511 Personen verletzt worden.
Geschäftsführer der Loveparade 2010, Rainer Schaller selbst ist entsetzt über diese Tragödie und sagt: „Das ist das Aus der Loveparade.“
Quelle(n): bild.de, Wikipedia
Foto(s): dpa









