Nach der Explosion der BP-Bohrinsel „Deepwater Horizon“ am 20. April 2010 sprudelten 780 Millionen Liter Rohöl ungehindert in den Atlantik. Elf Menschen starben bei dem Unglück. Diese Katastrophe ist damit der größte Ölunfall aller Zeiten.
Nach mehr als hundert Tagen, ist es BP nun endlich gelungen das Loch mit einpumpten Schlamm zu verschließen. Bei dem „static kill“ genannten Verfahren sei das gewünschte Ergebnis erzielt worden, teilte BP mit.
Nach dem „static kill“-Einsatz wird nun auch die Versiegelungsmethode „bottom kill“ angewendet. Durch eine seitliche Entlastungsbohrung am unteren Ende der Bohrleitung wird zusätzlich ein Schlamm-Zement-Gemisch eingefüllt. BP will Mitte August mit dem „bottom kill“ beginnen.
Bisher kämpften 40.000 freiwillige Helfer gegen die größte Öl-Katastrophe der Geschichte an. In unzähligen Überstunden retteten sie viele Meeresbewohner und Seevögel vor dem sicheren Tod. Auch wenn die Öl-Pest eingedämmt zu sein scheint, wird es noch Jahrzehnte dauern, bis sich Flora und Fauna im Golf von Mexiko erholt haben.
Foto(s): ap, dpa









